Samstag, 19. Dezember 2015

Die Akte Gabriel: wer einmal lügt, dem glaubt man nicht

Meine Meinung zu Sigmar Gabriel und speziell zu seiner Wiederwahl ist klar. Die 74,3% bei seiner Wiederwahl sind ein Spiegel dessen, wie seine Politik bei den Parteimitgliedern ankommt. Ich stimme Johanna zu in ihrer Aussage, dass Sigmar Gabriel keine glaubwürdige Politik betreibt. Somit schadet er nicht nur sich selbst, sondern auch der SPD als Partei, denn er als Vize - Kanzler sollte die Partei verkörpern für die er antritt.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Die Akte Gabriel: Butter bei die Fische

Eines Vorweg: Ich hätte auch mit Nein gestimmt, wenn ich Delegierter auf dem Bundesparteitag gewesen wäre. Nein zu Sigmar Gabriel. Das ist im übrigen - allen Misepetern, die jetzt wieder anfangen zu erzählen, wir würden uns selbst zerfleischen, zum Trotz - mein gutes Recht. Und dennoch respektiere ich Siggis trotzige Reaktion.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Die Akte Gabriel: Staatstragend aus Tradition

Als ich von dem Resultat erfuhr, mit dem Gabriel wiedergewählt wurde, war ich wenig überrascht. Ich glaube, er hat das für seinen Kurs passende Ergebnis bekommen, als er sich um den Parteivorsitz bewarb. Es ging ja nicht nur um seine Bestätigung im Amt, als vielmehr um die Frage, inwiefern seine eigene Partei seine Auffassung der Sozialdemokratie noch mitträgt. Natürlich sind 74.3% erst einmal nominal kein Weltuntergang, aber es zeigt, dass die Zustimmung schwindet und da ist Gabriel noch nicht mal von der Mehrheit der SPD Anhänger per Urwahl gewählt worden, sondern von den Delegierten des Bundesparteitages, also einer kleineren Gruppe.

Montag, 14. Dezember 2015

Die Akte Gabriel: Wiederwahl

Vom 10. bis 12. Dezember 2015 trafen sich Genossen und Genossinnen aus allen Bundesländern zum Bundesparteitag der SPD in Berlin. Ein mit Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt war, trotz einer wirklichen Wahloption zwischen zwei Kandidat_Innen die Wahl zum Vorsitzenden der Partei.